Über die Geschichte

Vor langer Zeit erschütterte die Ragnarök die Welt und besiegelte den Untergang der Mächtigen. Bis ein neues Zeitalter neues Leben hervorbrachte und den wiederkehrenden Göttern die Macht über die Menschen und die Bestimmung des Schicksals entzog. „Weißt du das Schicksal, kannst das Geheimnis ergründen? Kein Erdling und Gott darf darüber befinden.“ Denn dies ist die Aufgabe der Nornen.

Das zweite Buch über die sumerische Tafel des Schicksals ist inspiriert durch die Mythologie und Mächte der Edda und spielt im Kulturkreis der germanischen und keltischen Stämme. Das Wandernde Volk ist meine Interpretation des sagenumwobenen Zugs der Kimbern und Teutonen, die vor dem ansteigenden Meeresspiegel und den zerstörerischen Sturmfluten der Nordsee flüchteten und auch vor dem Hunger, den sie in wenigstens zwölf aufeinander folgenden Wintern litten. Das bewies die Forschung an der Leiche des Mädchens von Windeby.

In dieser Geschichte liegt der Schwerpunkt der Handlung eindeutig im Genre Fantasy. Jedoch sind alle verwendeten Namen original keltisch oder germanisch, Orte, Flüsse und Landschaften entsprechen zum Teil den alten Bezeichnungen unserer heutigen Städte oder Gewässer, zum Teil wurden Namen der Edda verwendet. Die sumerische Tafel des Schicksals in diesen Kulturkreis zu versetzen, ist meinem Verdacht geschuldet, dass die ersten Druiden über Wissen aus Babylonien verfügten, wie der Sternenkunde und Medizin. Die Idee einer Verbindung über die Jahrtausende hinweg fasziniert mich sehr. In meiner Geschichte spiegelt sie sich im Volk der Nemeter und dem Druidenzirkel wieder.